Jun 10 2017

Landschaftspleinair 2017

26. Internationales Landschaftspleinair- Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal“
Für das diesjährige Pleinair wurde das Thema „Spurensuche“ gewählt.

Seit 26 Jahren ist das große Thema und Anliegen dieser Veranstaltung die künstlerische Auseinandersetzung mit der einzigartigen Schönheit der Landschaft im Nationalparks Unteres Odertal in unmittelbarer Nachbarschaft und Umgebung der Stadt Schwedt/Oder, die auch ein wichtiger Industriestandort ist. In der weitgehend natürlichen Landschaft des Unteren Odertals, zu dessen Schutz der Nationalpark Unteres Odertal gegründet wurde, hat der Mensch Spuren hinterlassen. Der Fluss Oder wurde begradigt und in ein streckenweise künstlich geschaffenes Bett geleitet. Alte mäandernde Flussarme wurden bei der Eindeichung vom Flusslauf abgeschnitten und bilden jetzt in den Polderflächen besondere Biotope. Die Landwirtschaft, insbesondere Weidewirtschaft und Heuernte prägen noch immer einige Polderbereiche. Es ist bemerkenswert, wie in unmittelbarer Nähe große Industriekomplexe schon viele Jahre bestehen und auch wachsen, ohne dass die Natur sichtbaren Schaden genommen hat. Unsere Spurensuche soll die Künstler deshalb auch zu unserem langjährigen Partner, der PCK Raffinerie GmbH Schwedt führen. Dort werden aus dem natürlichen Rohstoff Erdöl, das im Laufe von Millionen Jahren in ähnlichen Feuchtgebieten entstanden ist, für uns lebenswichtige Mineralölprodukte mittels modernster Technologien hergestellt. Besuche des städtischen Museums und des jüdischen Friedhofs bieten den Künstlern die Möglichkeit, sich auf Spurensuche in der Regional- und Stadtgeschichte zu begeben. Wir wollen so darstellen, wie Natur und verantwortungsbewusstes, menschliches Tun im Einklang stehen können.

12 nationale und internationale Künstler sind eingeladen, sich von der Natur des Nationalparks und unserer Stadt inspirieren zu lassen.
Begrüßen werden wir am 17.07.2017 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Belgien, Großbritannien, Russland und der Ukraine. Für 2 Wochen wird die Galerie am Kietz ihnen wieder Heimstatt und Arbeitsplatz sein. Die Ausstellung findet vom 17.bis 18. Juli 2017 17.bis 18. Juli 2017

Mai 20 2017

„70 zum Siebzigsten“ Fotografie von Karl-Heinz Wendland

Die Vernissage zur Ausstellung fand am Samstag dem 27. Mai 2017 um 15 Uhr im Speicherteil der Galerie am Kietz des Kunstverein Schwedt e.V. statt. Die Laudatio hielt Frau Eva-Martina Weyer. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von der Atelier Combo – Wilfried Rößling.

Die dritte Ausstellung des Jahres ist dem Kunstvereinsmitglied und Fotografen Karl-Heinz Wendland gewidmet. Anlass für diese Personalausstellung, die in beiden Galerieteilen gezeigt wird, ist der 70. Geburtstag des ehemaligen Pressefotografen der Märkischen Oderzeitung. In nun fünf Jahren Ruhestand sind Arbeiten entstanden, die für Karl-Heinz Wendland von großem persönlichen Interesse waren, wie zum Beispiel Menschen zu portraitieren, die diese Stadt und die Region prägen. Den Nationalpark „Unteres Odertal“ hat er mit der Kamera besucht, genauso wie das Schwedter Theater mit seinen eigenen Inszenierungen. Sehr gespannt sein dürfen die Besucher auf seine Western-Portraits vom Schwedter Country Club mit seinem Domizil in Heinersdorf.

Karl-Heinz Wendland wurde 1947 in Müncheberg geboren, absolvierte dort seine Schulzeit und erlernte anschließend den Beruf eines Betonbauers. Seine Boxkarriere beim ASK Berlin begann 1963. Er wurde 1965 Deutscher Juniorenmeister. Nach dem Ende des Leistungsports zog es Karl-Heinz Wendland nach Schwedt. Hier arbeitete er als Werksfotograf im PCK Schwedt. Dann erfolgten Fotografenausbildungen in Caputh und ein Studium zum Fotografenmeister in Ferch.
Seit 1983 war Karl-Heinz Wendland Pressefotograf, zuerst beim „Neuen Tag“ und nachfolgend bis Ende 2011 bei der „Märkischen Oderzeitung.

Apr 15 2017

Ausstellung „Spannweite“, des Designers und Künstlers Siegfried Mehl

Die erste Ausstellung des neuen Jahres widmete der Kunstverein Schwedt e.V. seinem Vereinsmitglied Siegfried Mehl. Aus Anlass seines 75. Geburtstages in diesem Jahr war in den Räumen der Wintergalerie vom 21. Januar bis zum 02. März 2017 eine Personalausstellung des Designers und Künstlers zu sehen . Siegfried Mehl zeigte in dieser Ausstellung vorrangig Bildwerke mit sehr unterschiedlichen Themen aus den letzten zwei Jahren. Aber auch Arbeiten aus früheren Jahren in unterschiedlichen und ungewöhnlichen Techniken, wie zum Beispiel seine Zeitungspapierarbeiten, begegneten dem Besucher . Mit dabei auch einige seiner Stuhlobjekte, die zu seinem Markenzeichen geworden sind. Eines seiner letzten Bildwerke ist ein 2m langes Panoramabild, das seine Verbundenheit mit der Stadt Schwedt/Oder zeigt.
Siegfried Mehl wurde 1942 in Posen geboren, absolvierte seine Schulzeit an der Sportschule in Güstrow und studierte in Wismar Bauwesen. Neben seiner Tätigkeit als Bauingenieur in Schwedt studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle. Als Designer war er dann einer der Gestalter der Polyurethan-Möbel, die im PCK als Konsumgüter hergestellt wurden. In diesen Jahren wurde die Basis für seine Stuhlleidenschaft gelegt, der Stuhl wurde für ihn zum Kunstobjekt. Siegfried Mehl arbeitete ab 1992 für 12 Jahre als Grafiker an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dementsprechend erweiterte sich sein Zugang zur Kunst. Zu der Gestaltung von Stuhlobjekten kamen eine Vielzahl von Arbeiten für den öffentlichen Raum, sowie Fassadengestaltungen in Schwedt/Oder zur ästhetischen Aufwertung der Wohngebiete.
Die Vernissage zur Ausstellung fand am 21.01.2017 um 15 Uhr in den Räumlichkeiten der Wintergalerie des Kunstvereins Schwedt e.V. in der Gerberstraße 2 in Schwedt/Oder statt. Die einführenden Worte sprach die Kulturamtsleiterin der Stadt Schwedt/Oder Frau Doris Schulze. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung vom Anna Meier Trio.

 

Apr 02 2017

Jubiläumsausstellung 50 Jahre Internationaler Zeichenwettbewerb

JUNGE KUNST AUS ALTEN MAPPEN

Die erste internationale Ausstellung von Kinderzeichnungen wurde am 18. Dezember 1968 in der Schwedter Sporthalle eröffnet. Gezeigt wurden damals 300 Arbeiten, eingegangen waren über 5000 aus der Sowjetunion, Polen und der DDR. Ein Jahr zuvor war die Idee für den Zeichenwettbewerb „Entlang der Pipeline“ geboren, und Kinder der Makarenko-Oberschule Schwedt hatten die Ausschreibungen dazu selbst vervielfältigt und versendet. Heute erreichen Schwedt jährlich 2000 bis 2500 Arbeiten aus rund 20 Ländern der Welt. Was hat sich in den 50 Jahren verändert, was ist erhalten geblieben und was sollte bewahrt werden? Auf diese Fragen versuchte die Ausstellung „Junge Kunst aus alten Mappen“ in der Galerie Am Kietz Antworten zu finden. Die Ausstellungsmacher stellten aber auch Menschen vor, die den Wettbewerb auf unterschiedlichste Weise begleitet haben und ließen bewusst Presseausschnitte, Fotos, Plakate und andere Zeitdokumente für sich sprechen. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen aber, wie sollte es anders sein, Zeichnungen der Kinder und Jugendlichen aus fünf Jahrzehnten.

 

Jun 01 2016

Landschaftspleinair 2016

25. Internationales Landschaftspleinair – Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal

„Wildnis“ war der Titel des 25. internationalen Künstlertreffens im Kunstverein Schwedt e.V. vom 4. bis 15. Juli 2016

2016 wurde zum 25. Mal das Internationale Landschaftspleinair „Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal“ ausgerichtet. Austragungsort und Ausrichter war die Galerie am Kietz des Kunstverein Schwedt e.V., in einem alten Tabakspeicher in der Stadt Schwedt/Oder in der Nähe des Nationalparks Unteres Odertal.

Das Thema „Wildnis“ stellte eine Besonderheit der Landschaft im Nationalpark in den Mittelpunkt und lädt zu Interpretationen ein. Diese zu entdecken, sich inspirieren zu lassen und das Gefundene und Empfundene umzusetzen, luden wir Künstler ein. Ziele des Pleinairs waren unter anderem, Künstler unterschiedlicher Genres zusammenzuführen, Kontakte zu fördern, Überschneidungen zuzulassen und zu fördern. Malerei und Grafik standen dabei im Mittelpunkt, aber auch experimentelle Kunst sowie Installationen waren willkommen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und die Öffnung des Hauses für die Besucher während des Pleinairs waren, wie bereits bei früheren Veranstaltungen, Begegnungen der Künstler mit interessierten Besuchern möglich.

Eingeladene Künstler fanden in den Räumen der Galerie am Kietz Platz zum Arbeiten und für Begegnungen. In der Galerie konnte auch die Grafikwerkstatt für Radierungen, Lithografie, Hochdruck und Buchdruck genutzt werden.

Eine Auswahl der in der Zeit des Pleinairs entstandenen Kunstwerke wird als Pleinairabschluss in einer Ausstellung präsentiert. Darüber hinaus wird zum Jahresende ein Katalog mit den Ergebnissen des Pleinairs herausgegeben.

Bei allen organisatorischen Fragen waren die Mitarbeiter der Galerie und ehrenamtliche Vereinsmitglieder behilflich.

eingeladen waren folgende Künstler:

Carolin und Philipp Goldstein – Zonenkinder DE

Iris-Alexandra Haß DE

Olek Migdal PL

Gian Merlevede DE/BG

Antje Scholz DE

Ludwig Plotter DE

Agata Czeremuszkin-Chrut PL

Steffen Wilbrandt DE

Verena Braunstein DE

Sara Möbius DE

Alexander Mick UZ/ DE

Sigurd Wendland DE

Susanne Hoppe DE

Mai 14 2015

Landschaftspleinair 2015

24. Internationales Landschaftspleinair – Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal

„Spiegelungen“ war der Titel des 24. internationalen Künstlertreffens im Kunstverein Schwedt e.V. vom 1. bis 13. Juni 2015

2015 fand zum 24. Mal das Internationale Landschaftspleinair „Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal“ statt. Austragungsort und Ausrichter war die Galerie am Kietz des Kunstvereins Schwedt e.V. in einem alten Tabakspeicher in der Stadt Schwedt/Oder in der Nähe des Nationalparks Unteres Odertal.

Das Thema „Spiegelungen“ stellt die Nähe zu den Flüssen und Wasserstellen im Nationalpark in den Mittelpunkt und lud zu Interpretationen ein. Diese zu entdecken, sich inspirieren zu lassen und das Gefundene umzusetzen, luden wir Künstler ein. Ein Ziel des Pleinairs war es, Künstler unterschiedlicher Genres zusammenzuführen, Kontakte zu fördern, Überschneidungen zuzulassen und zu fördern. Malerei und Grafik standen dabei im Mittelpunkt, aber auch experimentelle Kunst sowie Installationen waren willkommen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und die Öffnung des Hauses während des Pleinairs waren, wie bereits bei früheren Veranstaltungen dieser Art, Begegnungen der Künstler mit interessierten Besuchern möglich.

Die eingeladenen Künstler fanden in den Räumen der Galerie am Kietz Platz zum Arbeiten und für Begegnungen. In der Galerie konnte auch die Grafikwerkstatt für Radierungen, Lithografie, Hochdruck und Buchdruck genutzt werden.

Eine Auswahl der entstandenen Werke wird als Pleinairabschluss in einer Ausstellung präsentiert. Darüber hinaus wird zum Jahresende ein Katalog mit den Ergebnissen des Pleinairs herausgegeben.

 

Eingeladen wurden folgende Künstlerinnen und Künstler:

Renate Kletzka Polen/DE

Vessela Posner Bulgarien

Matthias Koeppel DE

SOOKI Koeppel Korea

Uschi Leonhardt DE

Irene Sohler DE

Anne-Franciose Cart Burundi/Schweiz

Viola Große DE

Jan Bresinski Polen

Jana Debrodt DE

Astrid Weichelt DE

Karin Brosa DE

Jul 01 2014

Landschaftspleinair 2014

Pleinair – diesmal ganz anders…

„PCK-Kunst 2.0 – Neue Sicht auf alte Bilder“ war der Titel des 23. internationalen Künstlertreffens im Kunstverein Schwedt e.V. vom 14. bis 25. Juli 2014

In Vorbereitung des Symposiums befassten sich Schüler der Gesamtschule Talsand im Rahmen einer Projektwoche mit dem von ihrem Lehrer, Gerhard Fuhrmann vorgeschlagenen Thema „PCK-KUNST 2.0 – Neue Sicht auf alte Bilder“. Während des Symposiums wurden die dabei entstandenen Arbeiten in der Galerie am Kietz ausgestellt. Die Schüler wurden selbstverständlich zur Eröffnung, zur Podiumsdiskussion, zum Hoffest, zur Vernissage oder einfach als Besucher herzlich eingeladen. Diese Schulprojektwoche wurde von der Märkischen Oderzeitung so dokumentiert –>

Statt des gewohnten Landschaftspleinairs fand vom 14. bis 25. Juli 2014 ein internationales Symposium unter dem Thema „PCK-KUNST 2.0 – Neue Sicht auf alte Bilder“ statt. Das Petrolchemische Kombinat Schwedt war zu DDR-Zeiten ein großer Auftraggeber für bildende Kunst. Die PCK Raffinerie GmbH ist daher im Besitz von über 400 Kunstwerken aus dieser Zeit. Die Idee war, dass die Künstler offen und kritisch mit den Werken umgehen und darauf reagieren. 10 Künstlerinnen und Künstler sind der Einladung gefolgt und haben gemeinsam die Stadt, die Raffinerie und den Nationalpark erkundet und in den Räumen der Galerie am Kietz gearbeitet. Ein Höhepunkt des Symposiums ward eine Podiumsdiskussion am 19. Juli 2014. Moderiert vom Chefredakteur der Märkischen Oderzeitung Frank Mangelsdorf setzten sich die Künstler und Gäste mit der Frage „Wie politisch ist Kunst heute?“ auseinandersetzen. Im Anschluss an das Symposium wurde am 25. Juli 2014 die Ausstellung mit den Ergebnissen der künstlerischen Arbeit eröffnet. Partner des Künstlertreffens waren das Land Brandenburg, die PCK Raffinerie GmbH, die Stadt Schwedt/Oder, der Landkreis Uckermark und der Nationalpark Unteres Odertal. Bei der Vorbereitung und Durchführung wurde der Kunstverein wie jedes Jahr von vielen Vereinsmitgliedern und Kunstfreunden unterstützt.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Partner, Helfern und Unterstützern. Es war ein gelungenes Projekt mit außergewöhnlichen Ergebnissen, vielen neuen Ideen und einem ungewöhnlichen Sommerfest zur Vernissage. Wir hoffen auf viele Ausstellungsbesucher und eine noch engere Zusammenarbeit mit unseren Partnern.

Teinehmende Künsterinnen und Künstler: Janet Grau / USA, Jan Brokof / DE, Danuta Dabrowska Wojciechowska / PL, Alexander Höfs-Schulz / DE, Günter Neubauer v. Knobelsdorff / DE, Katrina Kotcheff / GB, Marta Rocamora / ES / GB, Cora Vries / NL, Waldemar Wojciechowski / PL und Ernesto Leal / CL / GB.

Die oben stehende Namen der Teilnehmer sind mit deren Kurzviten verlinkt.