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Ausschreibung 2019 „Koexistenz der Habitate“

Pleinairfaltblatt_2019

Ablaufplan

  1. Internationales Landschaftspleinair „Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal“ 2019

 

Der Kunstverein Schwedt/Oder e.V. plant nunmehr das vierzehnte Jahr in Folge in Zusammenarbeit mit seinen langjährigen Partnern, dem Nationalpark Unteres Odertal, dem Landkreis, dem Land Brandenburg und der Stadt Schwedt, die Durchführung dieses Künstlersymposiums. Es unterstützen uns außerdem auch die PCK Raffinerie GmbH, einige private Sponsoren sowie zahlreiche Helfer aus den Reihen unserer Vereinsmitglieder und Freunde unseres Vereins.

Seit nunmehr 28 Jahren ist das große Thema und Anliegen dieser Veranstaltung die künstlerische Auseinandersetzung mit der unvergleichlichen Schönheit der Landschaft in unmittelbarer Nachbarschaft und Umgebung der Industriestadt Schwedt/Oder. Es ging von Anfang an auch um verschiedenste Aspekte, die in diesem Kontext eine Rolle spielen. Die Künstler haben oft überraschende Ideen und Sichtweisen, deren künstlerische Ergebnisse die Besucher teilweise bereits beim Entstehen in den Arbeitsräumen in der Galerie am Kietz erleben können. Den Höhepunkt bildet dann die Vernissage einer Ausstellung mit den Werken der teilnehmenden Künstler, die sie ausschließlich während der Symposiumstage geschaffen haben.

Das Pleinair ist seit langem ein von Künstlern, die gern teilnehmen möchten, als auch von Kunstfreunden herbeigesehntes, arbeitsintensives Treffen von internationaler Bedeutung geworden, das natürlich auch dem regen Austausch zwischen Künstlern untereinander sowie auch mit den in Schwedt sehr zahlreichen kunstinteressierten Bürgern dient.

Der Kunstverein gibt dem Pleinair in jedem Jahr ein neues Motto.

Titel wie „Land im Strom“, „Urstromtal“, „Stadt Land Fluss“, „Brücken und Grenzen“, „Spiegelungen“ zeigen verschiedene Aspekte, unter denen die Künstler in den vergangenen Jahren ihre Ideen und Projekte entwickeln konnten.

Für 2019 haben wir das Thema „Koexistenz der Habitate“ gewählt.

Das Hauptanliegen unserer Symposien ist stets die Auseinandersetzung mit der weitgehend natürlichen Landschaft des Unteren Odertals, zu dessen Schutz und ebenso der Wiedererlangung von wirklichen Wildnisbereichen der Nationalpark Unteres Odertal gegründet wurde. Dabei arbeiten wir eng mit unserem langjährigen Partner, der Leitung des Nationalparks Unteres Odertal zusammen.

Wir wollen aber die Schutzaspekte des einmaligen Habitats nicht isoliert betrachten. Um die heutige Lebensweise zu realisieren, schuf der Mensch eigene „Habitate“, sprich Städte und Industrieanlagen.

Es ist bemerkenswert, wie in unmittelbarer Nähe des Nationalparks Unteres Odertal Städte und große Industriekomplexe schon viele Jahre bestehen und auch wachsen, ohne dass die Natur sichtbaren Schaden genommen hat. Im Gegenteil ist das Bewusstsein für die Verantwortung des Menschen im Hinblick auf die Erhaltung der Natur in den letzten Jahrzehnten deutlich gewachsen. Die Künstler werden wir deshalb auch zu unserem langjährigen Partner, der PCK Raffinerie GmbH Schwedt führen. Dort werden aus dem natürlichen Rohstoff Erdöl, das im Laufe von Millionen Jahren in ähnlichen Habitaten entstanden ist, für uns lebenswichtige Mineralölprodukte mittels modernster Technologien hergestellt. Besuche der städtischen Museen bieten den Künstlern außerdem die Möglichkeit, sich mit der Regional- und Stadtgeschichte vertraut zu machen. Wir wollen so darstellen, wie Natur und verantwortungsbewusstes menschliches Tun koexistieren können. Wir erwarten deshalb eine Vielfalt künstlerischer Herangehensweisen und interessante Ergebnisse des Pleinairs, die wir im Anschluss wieder in einer großen Ausstellung präsentieren werden.

Durch die nachfolgende Ausstellung können die Besucher über die Kunstwerke mit den Künstlern in Dialog treten. So wird auch der Nationalparkgedanke neue Impulse erfahren.

Dabei Künstler unterschiedlicher Genres zusammen zu führen, Überschneidungen zuzulassen und Kontakte zu fördern, ist ein weiteres Anliegen dieses Symposiums.

Das 28. Internationale Landschaftspleinair „Koexistenz der Habitate“ findet vom 15. bis 26.07.2019 in den Räumen des Kunstvereins Schwedt/Oder e.V., also der Galerie am Kietz, im alten Tabakspeicher in der Gerberstraße 2 statt. Die Arbeitsplätze der Künstler richten wir in den Galerieräumen sowie in den Grafikwerkstätten im Keller her. Interessierte Künstler können, bei Bedarf auch unter fachlicher Anleitung, verschiedene druckgrafische Techniken ausführen. (Lithografie, Radierung, Buchdruck u.a.)

Die Betreuung und Versorgung durch Mitarbeiter und Mitglieder des Kunstvereins ist über den gesamten Zeitraum gewährleistet. Es wird für Unterkunft und Verpflegung der Künstler gesorgt. Das Rahmenprogramm dient dem Kennenlernen des Nationalparks, der Stadt Schwedt sowie dem Besuch der PCK Raffinerie GmbH. Es beinhaltet einen durch Nationalparkmitarbeiter geführten Besuch der Nationalparklandschaft sowie des Nationalparkzentrums in Criewen.

Zum Abschluss wird eine Ausstellung mit den entstandenen Kunstwerken eröffnet, die sicherlich wie in den vorherigen Jahren zahlreiche Besucher anziehen wird.

Durch unsere Mitarbeiter ist eine entsprechende Pressearbeit gewährleistet.

Die Regionalpresse sowie das Fernsehen, sicher auch der RBB werden berichten.

Auf unserer Webseite wird die Ausschreibung angekündigt, die wir zum Teil auch per Post versenden. Die Künstlerverbände verbreiten ebenso unsere Informationen an ihre Mitglieder. Nach Abschluss des Pleinairs wird ein Katalog erarbeitet und gedruckt, den die Künstler erhalten und der beim Kunstverein Schwedt zu erwerben ist.

Über den Ablauf und die Ausstellung wird ebenfalls auf unserer Webseite berichtet.

www.kunstverein-schwedt.de

Das Schwedter Landschaftspleinair hat inzwischen einen langjährigen guten Ruf nicht nur in Deutschland und Europa erlangt. Wir erhalten inzwischen Teilnahmebewerbungen aus vielen europäischen Ländern, u.a. Polen, Tschechien, Litauen, Ukraine, Weißrussland, Frankreich, Niederlande, Großbritannien und auch aus Japan, den USA, Korea, Nigeria.

Es dient somit nicht zuletzt auch der Völkerverständigung.

Kunstverein Schwedt

Vorstand

i.A. S. Hoppe

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