Jan 15 2017

Ausstellung „Spannweite“, des Designers und Künstlers Siegfried Mehl

Die erste Ausstellung des neuen Jahres widmete der Kunstverein Schwedt e.V. seinem Vereinsmitglied Siegfried Mehl. Aus Anlass seines 75. Geburtstages in diesem Jahr war in den Räumen der Wintergalerie vom 21. Januar bis zum 02. März 2017 eine Personalausstellung des Designers und Künstlers zu sehen . Siegfried Mehl zeigte in dieser Ausstellung vorrangig Bildwerke mit sehr unterschiedlichen Themen aus den letzten zwei Jahren. Aber auch Arbeiten aus früheren Jahren in unterschiedlichen und ungewöhnlichen Techniken, wie zum Beispiel seine Zeitungspapierarbeiten, begegneten dem Besucher . Mit dabei auch einige seiner Stuhlobjekte, die zu seinem Markenzeichen geworden sind. Eines seiner letzten Bildwerke ist ein 2m langes Panoramabild, das seine Verbundenheit mit der Stadt Schwedt/Oder zeigt.
Siegfried Mehl wurde 1942 in Posen geboren, absolvierte seine Schulzeit an der Sportschule in Güstrow und studierte in Wismar Bauwesen. Neben seiner Tätigkeit als Bauingenieur in Schwedt studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle. Als Designer war er dann einer der Gestalter der Polyurethan-Möbel, die im PCK als Konsumgüter hergestellt wurden. In diesen Jahren wurde die Basis für seine Stuhlleidenschaft gelegt, der Stuhl wurde für ihn zum Kunstobjekt. Siegfried Mehl arbeitete ab 1992 für 12 Jahre als Grafiker an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dementsprechend erweiterte sich sein Zugang zur Kunst. Zu der Gestaltung von Stuhlobjekten kamen eine Vielzahl von Arbeiten für den öffentlichen Raum, sowie Fassadengestaltungen in Schwedt/Oder zur ästhetischen Aufwertung der Wohngebiete.
Die Vernissage zur Ausstellung fand am 21.01.2017 um 15 Uhr in den Räumlichkeiten der Wintergalerie des Kunstvereins Schwedt e.V. in der Gerberstraße 2 in Schwedt/Oder statt. Die einführenden Worte sprach die Kulturamtsleiterin der Stadt Schwedt/Oder Frau Doris Schulze. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung vom Anna Meier Trio.

 

Nov 22 2016

Ausstellung „Schönes unterm wechselnden Licht“

Ausstellung „Schönes unterm wechselnden Licht“ Dorothea Wittkopf 1936 – 2013, Malerei und Grafik, vom 26. November 2016 – 12. Januar 2017

Am 26. November um 15 Uhr eröffnet der Kunstverein Schwedt e.V. in den Räumen der Wintergalerie seine letzte Ausstellung in diesem Jahr. Zu sehen sein werden Arbeiten aus dem umfangreichen Nachlass von Dorothea Wittkopf.

Dorothea Wittkopf wäre in diesem Jahr am 10. Dezember 80 Jahre alt geworden. Sie war langjähriges Mitglied im Schwedter Kunstverein und Ehrenmitglied des Kulturhauses Schwedt. Die gezeigte Auswahl ihres Gesamtschaffens gibt Auskunft über ihren sinnlichen Weltbezug. Sie war Malerin der unmittelbaren Anschauung und geschult in genauem Hinsehen auf ihre nahe Umgebung. Ob auf Reisen in fremde Regionen, beim künstlerischen Arbeiten in der heimatlichen Natur oder im häuslichen Atelier, ihre Sujets lagen ihr stets vor Augen. Sie stellen dar, was sie für sie waren: Wunder der sichtbaren Welt.

Sep 08 2016

Ausstellung „5 Lustrum“ Marja Vleugel und Christian Breßler“

 

Ausstellung „5 Lustrum“ Gemeinschaftsausstellung Marja Vleugel und Christian Breßler vom 17. September bis zum 27. Oktober 2016

Der Kunstverein Schwedt e.V. eröffnete am Sonnabend, dem 17. September um 15 Uhr eine weitere Gemeinschaftsausstellung mit Arbeiten der niederländischen Künstlerin Marja Vleugel und des Angermünder Künstlers Christian Breßler.

5 Lustum

Lustrum ist ein Zeitabschnitt von fünf Jahren, genau so lange, wie sich die Künstler Marja Vleugel aus Alkmaar und Christian Breßler aus Angermünde kennen und zusammen leben. Alles begann im Sommer 2011, als beide an dem internationalen Landschaftspleinair des Schwedter Kunstvereins teilnahmen. Auch aus diesem Anlass initiierte der Kunstverein die Ausstellung der beiden Künstler.

Marja Vleugel studierte Grafik an der Kunsthochschule Utrecht und Christian Breßler Grafik an der Kunsthochschule Berlin/Weißensee und Malerei/Glas an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Die umfangreiche Schau zeigte Malereien, Grafiken und Glasobjekte nicht nur aus den letzten fünf Jahren.

Jul 15 2016

Vernissage zum 25. Internationalen Landschaftspleinair „Wildnis“

25. Internationales Landschaftspleinair – Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal

„Wildnis“ war der Titel des 25. internationalen Künstlertreffens im Kunstverein Schwedt e.V. vom 4. bis 15. Juli 2016

eingeladen waren folgende Künstler:

Carolin und Philipp Goldstein – Zonenkinder DE

Iris-Alexandra Haß DE

Olek Migdal PL

Gian Merlevede DE/BG

Antje Scholz DE

Ludwig Plotter DE

Agata Czeremuszkin-Chrut PL

Steffen Wilbrandt DE

Verena Braunstein DE

Sara Möbius DE

Alexander Mick UZ/ DE

Sigurd Wendland DE

Susanne Hoppe DE

Jun 01 2016

Landschaftspleinair 2016

25. Internationales Landschaftspleinair – Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal

„Wildnis“ war der Titel des 25. internationalen Künstlertreffens im Kunstverein Schwedt e.V. vom 4. bis 15. Juli 2016

2016 wurde zum 25. Mal das Internationale Landschaftspleinair „Künstler erleben den Nationalpark Unteres Odertal“ ausgerichtet. Austragungsort und Ausrichter war die Galerie am Kietz des Kunstverein Schwedt e.V., in einem alten Tabakspeicher in der Stadt Schwedt/Oder in der Nähe des Nationalparks Unteres Odertal.

Das Thema „Wildnis“ stellte eine Besonderheit der Landschaft im Nationalpark in den Mittelpunkt und lädt zu Interpretationen ein. Diese zu entdecken, sich inspirieren zu lassen und das Gefundene und Empfundene umzusetzen, luden wir Künstler ein. Ziele des Pleinairs waren unter anderem, Künstler unterschiedlicher Genres zusammenzuführen, Kontakte zu fördern, Überschneidungen zuzulassen und zu fördern. Malerei und Grafik standen dabei im Mittelpunkt, aber auch experimentelle Kunst sowie Installationen waren willkommen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und die Öffnung des Hauses für die Besucher während des Pleinairs waren, wie bereits bei früheren Veranstaltungen, Begegnungen der Künstler mit interessierten Besuchern möglich.

Eingeladene Künstler fanden in den Räumen der Galerie am Kietz Platz zum Arbeiten und für Begegnungen. In der Galerie konnte auch die Grafikwerkstatt für Radierungen, Lithografie, Hochdruck und Buchdruck genutzt werden.

Eine Auswahl der in der Zeit des Pleinairs entstandenen Kunstwerke wird als Pleinairabschluss in einer Ausstellung präsentiert. Darüber hinaus wird zum Jahresende ein Katalog mit den Ergebnissen des Pleinairs herausgegeben.

Bei allen organisatorischen Fragen waren die Mitarbeiter der Galerie und ehrenamtliche Vereinsmitglieder behilflich.

eingeladen waren folgende Künstler:

Carolin und Philipp Goldstein – Zonenkinder DE

Iris-Alexandra Haß DE

Olek Migdal PL

Gian Merlevede DE/BG

Antje Scholz DE

Ludwig Plotter DE

Agata Czeremuszkin-Chrut PL

Steffen Wilbrandt DE

Verena Braunstein DE

Sara Möbius DE

Alexander Mick UZ/ DE

Sigurd Wendland DE

Susanne Hoppe DE

Mai 12 2016

Ausstellung „Hotel Radio oder die lachenden Zebras“

Ausstellungen „Hotel Radio oder die lachenden Zebras“ – Peer Oliver Nau und Rüdiger Koch – vom 21. Mai bis 24. Juni 2016

Der Kunstverein Schwedt e.V. eröffnete am Sonnabend, dem 21. Mai um 15 Uhr eine weitere Gemeinschaftsausstellung. „Hotel Radio oder die lachenden Zebras“ vereinte die Künstler Rüdiger Koch und Peer Oliver Nau.
Rüdiger Koch, Jahrgang 1966, lebt seit 1996 in Berlin und ist freischaffender Künstler und Mitglied im BBK Berlin.
Zu sehen waren die Arbeiten von Rüdiger Koch in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. in Kaliningrad, Goslar und Berlin.
In Schwedt zeigte Rüdiger Koch Arbeiten aus seinem Hauptthemenkreis: Landschaften und Stadtlandschaften – hauptsächlich Acrylbilder, Kohle- und Tuschezeichnungen sowie einige Studienblätter.
Einige Arbeiten auf Papier und Karton wurden erstmalig gezeigt.
Industriehallen, solitäre Häuser und Bauten der berlinischen und brandenburgischen Landschaft waren zu sehen, aber der Sehnsuchtsort Süden – besonders Italien – spielte ebenso eine große Rolle in Kochs Bildern.
Studien, Skizzen und Zeichnungen entstehen bei Rüdiger Koch vor Ort als kurze Augenblicksbeschreibung, die Bilder hingegen sind eigene Findungen bzw. Bildkompositionen, die sich im Atelier und erst durch viele Farbschichten hindurch aufbauen.

Peer Oliver Nau, 1971 in Halle an der Saale geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst Zwickau und machte den Master an der Bauhausuniversität Weimar, lebt und arbeitet heute auf einem Hof in Ellerbeeck bei Hamburg. Peer Oliver Nau arbeitet mit dem ungewöhlichen Instrument der Kettensäge. Aus riesigen Holzblöcken entstehen expressive, farbige Skulpturen in ironischen, ernsten oder auch makaberen Situationen.
Die überaus sehenswerten Arbeiten des Künstlers waren schon in vielen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen, u.a. in Chicago und Sao Paulo.

Apr 22 2016

Gedenkausstellung „Heidi Peterling-Galle“

Gedenkausstellung Heidi Petzerling-Galle vom 30. April bis 16. Mai 2016

Ausstellungseröffnung am 30. April um 15 Uhr – Begrüßung Jürgen Polzehl, Bürgermeister der Stadt Schwedt/Oder, Einführung Dorothea Leins, Kunsthistorikerin Berlin, musikalische Umrahmung Serafina Jaffé Harfe Stansdorf

Mit Heidi Petzerling-Galle verlor die Stadt Schwedt/Oder im Januar 2016 eine bekannte Künstlerin, hervorragende Grafikerin, Malerin und Grafikdesignerin. Mit ihren bezaubernden Plakaten für die jährlichen Weihnachtsmärchen in den ubs, für Kunstausstellungen, für die historischen Stadtfeste und für Veranstaltungen der Musik- und Kunstschule stimmte sie auf die kulturellen Höhepunkte in der Stadt ein. Für die Erich-Kästner-Grundschule entwarf sie die Giebelgestaltungen mit ihren großformatigen Darstellungen der Kinderbücher „Doppeltes Lottchen“ und „Fliegendes Klassenzimmer“. Die Faszination der Künstlerin von der Landschaft des Unteren Odertals fand ihren Ausdruck in Aquarellmalerei und feinen Grafiken, von denen u.a. zahlreiche Arbeiten in der Kunstgalerie des Schwedter Rathauses ausgestellt sind. Ihr Wandbild „Tabakblätter“ im Stadtteil Kastanienallee und die von ihr entworfenen Ladenausleger für die Vierradener Straße sind allseits bekannt. Der Entwurf der Intarsienwand „Schwedt und seine Umgebung“ im Beratungsraum des Bürgermeisters, die 2015 in das neue Rathaus umgesetzt wurde, stammt von ihr. Die vielseitige Künstlerin lebte von 1966 bis 1994 in Schwedt. 2015 zog sie in die Oderstadt zurück.

Zur Erinnerung an ihr künstlerisches Lebenswerk gestalten die Stadt Schwedt/Oder und der Kunstverein Schwedt e.V. diese Sonderausstellung. Auch die PCK Raffinerie beteiligt sich mit Leihgaben aus ihrem Fundus an der Ausstellung.

Mrz 10 2016

Ausstellung „Kunststück Garten“

Ausstellung vom 19. März bis 26. April 2016

Kunststück Garten „BLÜH!“                                                                                 

Unter diesem Titel, passend zum beginnenden Frühling, eröffnet der Kunstverein Schwedt e.V. am Sonnabend, dem 19.03.2016 um 15 Uhr eine Gemeinschaftsausstellung. Die 4 Künstlerinnen von Kunststück Garten, Ines Diederich, Charlotte Bieligk, Christina Pohl und Sabine Kalicki öffnen nicht nur zweimal jährlich ihre Ateliers und Gärten, sondern zeigen auch regelmäßig in Ausstellungen Werke zu diesem Thema. In diesem Jahr unter dem Titel „BLÜH!“. Zu sehen sind Installationen, Fotografien, Malerei, Zeichnung und Grafik. So unterschiedlich die Techniken, so verschieden die Ansätze: vom ökologischen Gedanken bis zu ornamentalen Verklärungen, von Gedichten inspirierten Zeichnungen bis zu geheimnisvollen Fotos.

Die Künstlerinnen leben und arbeiten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt Kunststück Garten gibt es seit 2010.

Zur Vernissage werden alle 4 Künstlerinnen anwesend sein und über die Entstehung des Projektes Kunststück Garten informieren. Musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung durch Tom Schmeichel am Klavier.

Jan 10 2016

Ausstellung „Treffpunkt Wildnis“

Ausstellung vom 16.1. bis 18.2.2016

Gatow „Fotografische Nationalpark-Exkursion“ für Mitglieder des Schwedter Kunstverein.

Großes Interesse gab es kürzlich zu einer fotografischen Nationalpark-Exkursion für Mitglieder des Schwedter Kunstvereins. Für die Tour wurde nördlich von Schwedt in Höhe des Ortsteils Gatow ein Abschnitt ausgewählt, welcher zu den sich entwickelnden Wildnisgebieten des Nationalparks Unteres Odertal gehört. Die vielfältige Landschaft bot den Fotografierenden reichhaltige Abwechslung und spannende Motive. Zum Foto-Spaziergang äußerte sich Grit Droese: „Es war interessant, ich nehme schöne Eindrücke mit nach Hause. Wir haben uns ausgetauscht und ergänzt“.

Abschließendes Ziel dieser Aktivität ist eine Foto-Ausstellung in der Galerie am Kietz.

Weitere Angebote und Aktivitäten für die Vereinsmitglieder sind angedacht. Es könnten Aktmalerei oder ein Atelierbesuch bei einem Künstler aus der Uckermark-Region sein.

Nov 01 2015

Ausstellung „7 malen am Meer – 10 Jahre Kaiserbäderpleinair, Heringsdorf, Usedom“

Ausstellung vom 7. November bis 17. Dezember 2015

„7 malen am Meer – 10 Jahre Kaiserbäder Heringsdorf, Seebad Usedom“

Vernissage am 7.11.2015 um 15 Uhr, Laudatio Dr. Karin Lehmann, stellvertretende Kurdirektorin 3Kaiserbäder, musikalisch unterstützt von Thomas Putensen

Entstanden aus einer Idee des Berliner Malers Sigurd Wendland in Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Kurdirektorin Dr. Lehmann, entwickelte sich dieses Projekt mit den Jahren zu einem Publikumsliebling.
7 MalerInnen malen 7 Tage im Seebad Heringsdorf ohne thematische Vorgaben, aber pleinair (Freiluft) im Heringsdorfer Museum Villa Irmgard. Die historische Villa wandelt sich in dieser Zeit in eine Malerkommune, wo die Künstler gemeinsam arbeiten, leben, kochen. Das Museum steht in dieser Zeit jedem Besucher offen, die Künstler beim Schaffen zu beobachten und zu befragen. In all den Jahren ist das eine Woche des intensiven Malens, in der bis zu 80 Gemälde entstehen, die anschließend in einer Ausstellung der nassen, frischen Werke im Museum Villa Irmgard Heringsdorf zu sehen sind. Alles immer dokumentiert in einem umfangreichen gebundenen Katalog. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Georg Friedrich Prinz von Preußen, der es sich nicht nehmen lässt, immer ein Vorwort zum Katalog bei zu steuern. Alljährlich wählt eine Jury 7 KünstlerInnen aus. Kriterium ist die malerische Qualität, Professionalität und die Voraussetzung, dass die Künstler zwischen den Badegästen malen können. Für das Jahr 2014 wurden nur Künstler eingeladen, die bereits in den Vorjahren ihr Können gezeigt hatten, ein „best of“ zum 10. Mal „7 malen am Meer“.
Der Kunstverein Schwedt e.V., der als Organisator des Internationalen Landschaftspleinairs ebenfalls gute Erfahrungen mit dieser Art von Künstlertreffen gemacht hat, zeigt in dieser Ausstellung in Zusammenarbeit mit Sigurd Wendland, die Ergebnisse des diesjährigen Kaiserbäderpleinairs.
Teilnehmende KünstlerInnen waren 2015 Eva Kobberrød (DK), Vessela Posner (BG), Dorien von Diemen (NL), Henrik Scheel Andersen (DK), Janko Göttlicher (D), Finn Have (DK) und Sigurd Wendland (D).